ALTF Mega XBL Demo Special
25 01 2008Es lebe der Xbox Live Marktplatz und die Möglichkeit von fast jedem Spiel sich eine Demo runterzuladen. So habe ich das gestern in Angriff genommen und mir die heiß ersehnte Demo von Devil May Cry 4 gesaugt. Aber warum gleich eine Demo runterladen, wenn es doch so viele gibt. So kam neben der Devil May Cry 4 noch Turok: Rebirth, Kingdom under Fire: Circle of Doom und Burnout Paradise dazu. Aber genug erzählt, hier meine Meinung zu den Demos:
- Devil May Cry 4: Einfach nur der HAMMER! Geile Demo. Verrät zum Glück gar nichts von der Story, zeigt genug vom Spiel um sich eine Meinung bilden zu können und ist einfach nur “Back to the Roots!”. Nero spielt sich wie Dante aus dem ersten Teil von Devil May Cry. Mit dem Revolver ballert Nero seinen Gegner ein nettes Lochmuster in den Anzug, während man im Nahkampf mit Hilfe des Schwertes einen Scheitel zieht. Als besonderes Gimmick kommt Neros besonderer Arm “Devil Bringer” ins Spiel. Damit lassen sich die Gegner ran ziehen, verhauen, in den Boden stampfen, umherschleuder und noch so einiges mehr. Capcom hat sich bei dem vierten Teil sehr stark an den ersten Teil orientiert, was ich persönlich sehr toll finde. Die neue Figur Nero steht dem alten Dante in nichts nach. Coole Sprüche, übertriebene Action und abgedrehter Humor. Doch auf Dante muss man nicht komplett verzichten. Dieser ist im vierten Teil genauso stark vertreten wie Nero selbst. Dante präsentiert sich wie gewohnt mit seinen vier Kampfstilen, während Nero wie schon erwähnt recht klassisch daher kommt. Der 8. Februar verspricht rasante Action mit fetter Musik, knallharten Effekten und wunderschöner HD Grafik.
- Turok: Rebirth: Viele Videozeitschriften meckern über die Grafik und die Gegner KI. Nun die Grafik finde ich persönlich sehr gut. Was die Gegner KI betrifft … nun ja, nicht jeder ist mit der Durchschnittlichen Intelligenz gesegnet
. Aber zurück zur Demo. Die Grafik ist sehr gut, wie ich finde. Die Außenareale lassen richtiges Dschungelfieber aufkommen. Die düsteren Höhlen sind beklemmend, vor allem wenn aus den kleinsten Löchern die Raptoren hervor gekrochen kommen. Die Waffen sind wie man es eigentlich aus Turok kennt, eine Mischung aus alten traditionellen Indianerwaffen und HighTech-Weltvernichtungswaffen
. Mir hat die Demo auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und nach den zahlreichen Turok Ablegern (die leider auch floppten), kommt dieser Turok Teil sehr erfrischend rüber. Auch hier kann man durchaus sagen: “Back to the Roots!”. Turok: Rebirth ist ein solider Edo-Shooter, mit vernachlässiger Story (zumindest was ich so in der Demo gesehen habe). Endlich mal wieder ein Turok, das seinen Namen verdient! Am 07. Februar fängt die Dino-Jagd an! - Burnout Paradise: Ja was soll ich noch großartig zu dem Spiel sagen. Die Vorgänger waren allesamt Super. Und auch Burnout Paradise präsentiert sich wieder in bester Form. Doch mit Paradise muss sich jetzt jeder Burnout Fan etwas umstellen. So fährt man diesmal durch eine offene Stadt und muss die jeweiligen Events ansteuern. Ampeln sind hier potenzielle Startlinien. Nebenbei sucht man Werkstätte auf um seinen Wagen in Null-Komma-Nix reparieren zu lassen und Tankstellen füllen den Boostbalken aufs Maximum. Auch Grafisch hat sich einiges getan. Die Schadensmodelle sind noch detaillierter und die Optik ist eine reine Augenweide. Mein Fazit: Demo saugen und Gummi auf der Strasse lassen. Bis zum 28. Januar sind es ja noch ein paar Tage
- Kingdom under Fire: Circle of Doom: Selbst bin ich ein Fan der KoF Reihe. Zumindest von den zwei Ableger auf der alten Xbox. Die Vorgänger kenne ich leider nicht. Doch haben die zwei Teile mich sehr überzeugt. Die Mischung aus Hack ‘n’ Slay und Strategie hat mir sehr gut gefallen. Um so erstaunter war ich, dass sich der neue Teil der KoF Reihe sich diesmal als Rollenspiel entpuppt. Statt eine Armee anzuführen, gilt es jetzt Erfahrungspunkte zu sammel, Level zu steigen, neue Fähigkeiten zu erlernen und Ausrüstung sammeln. Circle of Doom hat in den USA nicht sonderlich gut abgeschnitten, so bekam das Spiel von Gamespot eine 6.0 und von IGN nur eine 5.8. In deutschen Gefilden konnte das Spiel anscheinend auch nicht wirklich überzeugen. Die Bewertungen sind mehr schlecht als recht. Ich persönlich rate jedem von dem Spiel ab. Die Grafik sieht zwar verdammt gut aus, aber das war es auch schon. Monoton läuft man durch die Gegend, haut immer die selben Gegner platt, die Musik ist ebenso wenig abwechslungsreich wie das Gameplay selbst. Stupide Erfahrungspunkte sammeln, Level steigen und größtenteils unnötige Fähigkeiten lernen. Wen das alles nicht stört und ein sehr großer Fan der KoF Reihe ist, kann am 01. Februar mit dem Fantasy Spaß anfangen.

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